Bernisblog

Warten

Avatar of Bernhard Bernhard - 24. April 2017 - Training

auf den Einbruch

Da ich mich körperlich ganz gut fühle, und nächste Woche nur leichte Trainingseinheiten anstehen, habe ich beschlossen, heute zwei Einheiten zu machen. Schwimmen und Laufen.

Das Stadionbad hatte heute nur vormittags geöffnet, aber Hanno war bereit, unseren sonntäglichen Lauf um drei Stunden nach hinten zu verschieben. Danke dafür!

Auf dem Plan stand 1,5km schwimmen am Stück. Damit ich mir das Becken nicht mit zu vielen Menschen teilen muss, dachte ich, so gegen 12 Uhr wäre eine gute Zeit. Bei den ersten Bahnen war noch ordentlich Betrieb, dann leerte sich das Becken. Fast wie im Wettkampf schwimme ich erst im „Haufen“, um den Rest ziemlich einsam auf der Strecke zu sein.

Wie im Plan vorgesehen habe ich kein hohes Tempo gewählt. Ab der Hälfte rechne ich eigentlich mit einem Einbruch – der blieb aber aus! Nach 45min. Bin ich fertig. Das war mal mein Wettkampftempo. Tja, da hat sich das Krafttraining doch rentiert.

In der Mittagspause wird etwas gegessen, viel getrunken und eine Stunde geschlafen.

Die Laufeinheit ist heute recht interessant: 1:40h mit 2 x 40min. GA1-Tempo. Ich wusste überhaupt nicht wie viel Kilometer ich für diese Einheit laufen muss. Deshalb habe ich Hanno einen falschen Vorschlag zur Streckenwahl gemacht. In den Süden laufen bringt nichts. Also Norden Richtung A2.

Nach 20min. Mache ich die erste Steigerung. Total anstrengend! Ich ringe nicht nur mit der Luft, sondern mache auch entsprechende Geräusche. Hannos Blicke konnte ich nicht mehr kommentieren. Aber ich hatte ein tolles Tempo drauf (was mir beim Halbmarathon in Hannover fehlte). Schneller als einen 5er-Schnitt.

Als ich wieder langsamer werde, geht es eine Brücke hoch. Trotzdem geht mein Puls schnell runter. Das Tempo war aber immer noch recht hoch. Als ich wieder richtig atmen kann, fühle ich mich auch richtig wohl. Die wiedergewonnene Luft nutze ich dann auch, um mit Hanno den weiteren Streckenverlauf zu besprechen. Wer kann auch ahnen, dass wir in so kurzer Zeit so viele Kilometer abspulen…

Unser Weg führte uns dann doch noch in den Süden. Meine zweite Steigerung führt uns am „Hugo“ und am „Kalimanscharo“ vorbei. Das Tempo ist etwas langsamer, als beim ersten Mal, aber der erwartete Einbruch bleibt auch hier aus. Meine Atmung ist auch nicht mehr so laut.

Die letzte viertel Stunde dient dann dem Auslaufen. Ich freue mich total, weil ich die heutigen Einheiten gut abgeliefert habe.

Noch mehr freuen würde ich mich, wenn ich nächste Woche aus Moritzburg eine Meldebestätigung für den Triathlon bekommen würde. Bei diesem tollen Event habe ich es leider nur auf die Warteliste geschafft. Es wäre der einzige Testwettkampf vor meinem IRONMAN70.3.

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare

2018 (5)

Juni (2) Mai (2) April (1)

2017 (13)

Juni (2) Mai (4) April (7)