Bernisblog

Fußball

16. Juni 2018, Bernhard - Training

und Presse

Ich bin im Moment etwas unsportlich. Ich sitze im Büro, und erledige viel Papierkram, bevor ich die Spielzeitpause genießen kann. Außerdem habe ich ein volles Wochenende. Gestern eine externe Veranstaltung, heute den ganzen Tag OpenStage in der Oper - viel Arbeit und viel Spaß - und morgen Schützenfest. Ganztägig!

 

Dort werde ich auch das Deutschlandspiel sehen. Ich habe dabei kein schlechtes Gewissen, obwohl die in Russland spielen. Und wenn wir ein Tor schießen, werde ich auch dann jubeln, wenn Özil den Treffer erzielt.

Nun aber zur Fachpresse: Ich habe eine Laufzeitschrift abonniert. Die Themen wiederholen sich oft: Nehme ich besser ab, wenn ich die Tüte Chips nach 21:43 Uhr esse, oder ist es besser noch 5 min. zu warten? Welches Lauftraining muss ich absolvieren, damit ich schlanke Ohrläppchen bekomme? Einige Themen verstehe ich nicht. Z. B. Laufschuhtests. Wenn der Schuh mir nicht passt, nützt mir ein gutes Testergebnis wenig. Nicht falsch verstehen, Schuhe sind wichtig. Es würde aber reichen, wenn neue Forschungsergebnisse beschrieben werden. Wer ohne Fachberatung vor Ort seine Schuhe kauft, ist selbst schuld!

Die aktuelle Ausgabe meiner Zeitung finde ich aber richtig gut. Effektives Training mit dem Springseil war mir neu. Endlich wird mal ganz einfach erklärt, wie man sich mit der Selbstmassage von Triggerpunkten das Leben leichter machen kann. Ernährung ist auch immer ein Thema für Ausdauersportler. Ich stehe auf ausgewogene Ernährung, benutze keine Nahrungsergänzung oder ähnliches. Nudeln aller Art habe ich schon durch, aber nun werde ich mich dem Mainstream beugen, und im Urlaub die Burgerrezepte aus meiner Zeitschrift testen.

Neben den Berichten über Laufstrecken, Wettkämpfen und Läuferschicksalen habe ich dann noch was für meinen Adrenalinspiegel gefunden.

"Gehören Läufer aufs Rad und ins Wasser?" wird gefragt. Ich habe erst mal nichts dagegen, wenn es Spaß macht. Nicht nur gerade aus gucken, sondern auch mal links und rechts schauen finde ich immer gut. Auch im richtigen Leben! Das haben manche Mitleser nicht so ganz verstanden. Einer meint, Läufer seien die besseren Menschen. Was bin ich dann als Läufer und Triathlet. Er ist auf jeden Fall ein Spalter. Eine beschwert sich über den Triathlon-Hype. Na ja, 2016 drei Deutsche auf dem Treppchen auf Hawaii beim IRONMAN. Ich bin seit fast 20 Jahren in der Läuferscene. Alles über 5km ist eine Geschichte von Enttäuschungen und Peinlichkeiten - jedenfalls aus deutscher Sicht.

Vielleicht bin ich zu tolerant für diese Welt. Spannende Curling-Finale sehe ich mir im Fernseher an, in meinem Laufrevier grüße ich auch Walker - sogar Nordic-Walker, und auch in Zukunft werde ich mich nicht über den Mud-Race-Hype (Läufe mit besonderen Hindernissen) lustig machen.

Allerdings bin auch ich nicht perfekt: Da fragt doch eine Frau, wo sie Informationen bekommt, um ihren jungen gesunden Hund zu ihrem Laufpartner zu machen. Dafür hat sie ihn gekauft! Dafür habe ich kein Verständnis! Wenn es nicht klappt mit dem gemeinsamen Laufen, tauscht sie den Hund um? Schmeißt sie ihn weg? Ein Lebewesen besitzen …aus Hobby? Da fehlt mir wohl ein Toleranz-Gen.


Supergau

03. Juni 2018, Bernhard - Training

Gauland

Na, da haben wir wieder was gelernt. Das "1000-Jährige Reich" war nur ein Mückenschiss. Eigentlich dürfte man sowas nicht kommentieren, aber es juckt doch. Wollen wir hoffen, dass sich die AFD nicht als Hundehaufen der deutschen Geschichte entpuppt…

Ich habe ein ganz anderes Problem. Fünf Jahre habe ich mich mit meiner Wade und meiner Achillessehne rumgequält. Jetzt laufe ich über zwei Jahre ohne Probleme, weil ich eine medizinische Einlage im Laufschuh trage. Nun hat meine Krankenkasse beschlossen, dass diese Einlagen keine Wirkung haben. Bin gespannt, ob meine Zuzahlung kleiner als 100% sein wird. Ich würde lieber Geld für ein richtiges Triathlonrad sparen

Am Freitag war ich erstmalig bei einem Radwettkampf auf der Bahn.  Ich wollte ja nur Hanno begleiten, aber der Veranstalter hat mich gleich zum "Halten" eingeteilt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch in der Eliteklasse den Fahrer bei der Einerverfolgung gehalten, der den seit 1989 bestehenden örtlichen Bahnrekord eingestellt hat. Karma?

Und dann wäre noch mein Gewicht: Es fällt!


Fairer Sport

12. Mai 2018, Bernhard - Training

mit Hirn?

Eigentlich wollte ich was über mein Training und meine neuen Laufschuhe schreiben - ganz unverfänglich.

Schaffe ich heute nicht. Ich bin froh, wenn ich die Regel für bernismatrix einhalte, und nicht beleidigend werde.

So etwas wie "hirnlose Penner" würde hier nie stehen. Es geht ja auch nicht um Penner! Es geht um Kriminelle, die keinen hohen Intelligenzquotienten haben können, oder um psychische Schwererkrankte. Ich rede von den rund (laut ARD) 200 sogenannten Ultras des HSVs. Ich weiß zwar nicht genau, was die mit dem HSV zu tun haben, aber mit Fußball können die nichts zu tun haben! Wenn man Wiki glauben darf, bedeutet Ultra "über … hinaus". Wenn man es auf Deutsch ausdrückt, ist es ein Makel, wenn man es Ultra nennt scheint es normal zu sein. Das es nichts mit "normal" zu tun hat haben ja auch die Ultras von Hannover 96 gezeigt. Den Spielern haben sie die Unterstützung versagt, weil sie ein Problem mit dem Präsidenten haben. ?? Ich finde das "Kontraproduktiv". Sicher geht der Trend zum finanzgesteuerten Fußball - ich finde das auch nicht toll - aber es ist immer noch ein Sport! Das heißt, es gibt neben Regeln auch einen fairen Wettkampf. Auch die als Fußballfan getarnten Asozialen wollen nicht, dass man sie unfair behandelt - sonst gibt’s was auf die Fresse...

Na ja, und was sich die angeblichen russischen Sportsfreunde nun mit dem Journalisten Hajo Seppelt geleistet haben, ist mir auch nicht ganz klar, denn der verkörpert genau das Gegenteil von dem, was man Lügenpresse nennt. Sicher werden wir als Titelverteidiger nach Russland fahren (müssen), aber ich erwarte von der ARD, dem DFB und der Bundesregierung mehr als eine Protestnote! Egal ob Herr Seppelt in Russland seiner Arbeit nachgehen kann oder nicht, ich fände es toll, wenn "Die Mannschaft" auf ihren Trikots oder anderen offiziellen Kleidungsstücken gegen Doping und für Pressefreiheit werben!

Wenn mein Puls bis morgen wieder im grünen Bereich ist, werde ich entweder in die Muckibude gehen, oder meine neuen Laufschuhe einweihen. Mit dem Sport habe ich übrigens den zunächst verlorenen Kampf gegen die 80kg-Grenze wieder aufgenommen. Zurzeit bin ich stabil im unteren 79kg-Bereich, manchmal steht auch schon eine 78 im Display meiner Waage.


Berni allein

01. Mai 2018, Bernhard - Training

im Training

Seit vielen Jahren ist der Trainingspartner an meiner Seite Hanno. Er war besonders in dem letzten Jahr ein wichtiger Motivator für mich. Bei den Laufeinheiten hat er mich beflügelt und die Radeinheiten waren für mich auch immer Lehrstunden, die mich nach vorne gebracht haben. Dafür hat er immer meine unsteten Trainingszeiten und meine "Langsamkeit" akzeptiert. Dafür sage ich einfach mal Danke!

Hanno hat nun eigene sportliche Ziele und einen eigenen Trainingsplan. Jahrelang hat er sich nach mir gerichtet, jetzt ist er mal dran! Ich kann ihn leider sportlich nicht unterstützen, aber wenn wir uns in der Muckibude oder auf ein Bier treffen, bekommt er von mir natürlich maximalen Zuspruch.

Für mich heißt das, ich muss allein auf die Piste. Motivation ist im Moment kein Problem für mich. Ich habe wieder richtig Lust zu trainieren. Mein Problem ist eher der Blick in die Vergangenheit. Eine Trainingseinheit unter 10km war keine. Und jetzt? Ich laufe zwar zwischen 12 und 14km pro Einheit, aber ich brauche so 2-3km bis es rollt, und nach 8km merke ich, wie meine Beine müde werden - also nur 5km Spaß. Das wird aber mehr. Sicher!

In meiner derzeitigen Verfassung mache ich natürlich keine Pläne, aber der Nachtlauf in Hannover mit meinen Kollegen wird wieder ein Highlight sein. Und wenn es super läuft, könnte ich mal wieder in Celle einen schönen Triathlon machen.

Gesundheitlich hänge ich noch in der Schwebe. Meine Blutuntersuchungen gehen weiter, und da ich ja nun M55 bin werde ich im Sommer die üblichen Vorsorgeuntersuchungen machen. Mein Urlaub ist gerettet...


Ich dachte ich melde mich mal wieder!

08. April 2018, Bernhard - Training

Die Gesundheit

Also heute habe ich mal einen Halbmarathon gemacht, weil er halt in Hannover war. Ich bleibe euch noch vom letzten Jahr zwei Berichte schuldig, und auch von heute gibt es keinen Bericht und keine Bilder.

Vor einem Jahr habe ich beschrieben, dass ich mich müde und nicht topmotivert fühle. Nachdem ich mich in Moritzburg nicht wirklich gut gefühlt habe, konnte ich in Jönköping nicht mal an den Start gehen. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass das ein gesundheitliches Problem ist. Der erste Verdacht fiel auf die Schilddrüse – die ist aber in Ordnung. Seitdem wird erfolglos weitergesucht. Jetzt fängt zwar wieder die Allergiezeit an, aber insgesamt habe ich das Gefühl, mein Zustand verbessert sich. Keine Ahnung, wie es weiter geht…

 

Ich habe früher regelmäßig auch negatives über den Hannover Marathon geschrieben. Das ist mittlerweile unnötig. Der Hannover Marathon ist endlich bei den Bürgern akzeptiert, und eichelsevent hat die Veranstaltung endlich im Griff. Beispiele? Die gesamte Strecke ist gut sichtbar beschildert, auch die Verpflegungsstellen. Auf der gesamten (HM-)Strecke war Stimmung, und nicht nur da, wo der Veranstalter das organisiert hat, sondern auch viel privat organisiertes.

Das Wetter war toll, das Staatstheater hat mit den neuen Lauftrikots einen „grellen“ Farbtupfer setzen können – wenn man die vielen, hitzebedingten Notfalleinsätze und meine Laufzeit ausklammert – ein schöner Tag!


Ruhe

07. Juni 2017, Bernhard - Training

Aufregung

Die Ruhe, die ich mir in den letzten Wochen gegönnt habe, wird sich hoffentlich rentieren. In den Tagen vor der Abreise nach Schweden hat es nicht nur am guten Wetter gemangelt, sondern auch an der nötigen Motivation. Nur 2km Schwimmen.

Bei "Schitwetter" sind wir in Kiel angekommen, und haben sofort auf der Fähre nach Göteborg eingecheckt. Bei der Überfahrt bin ich auch beim Bierkonsum schwach geworden. An der Bar gab es Staropramen vom Fass. Am nächsten Morgen laufen wir bei schönstem Sommerwetter in Göteborg ein. Jönköping war dann noch in weniger als zwei Stunden Autofahrt erreicht, und unser Hotel haben wir auch schnell gefunden.

Das Wetter ist durchwachsen, aber okay. Alle zwei Tage habe ich die Laufschuhe angeschnallt, und die Laufstrecke und die Innenstadt erkundet.

Heute habe ich meine Startunterlagen abgeholt, ein Briefing in englisch besucht, und die "Transition-Bags" vorbereitet.

Morgen ist der Rad-Check-In, Nudeln essen und Schlafen. Ich hoffe, ich kann richtig schlafen - ich bin sowas von aufgeregt...

 

Und nächste Woche gibt es dann vielleicht zwei Berichte: Moritzburg und Jonköping.


Geplante Pause

07. Juni 2017, Bernhard - Training

Tapering ohne Tape

Ich hatte schon überlegt, etwas über "müde Krieger" oder so was zu schreiben. Krieger ist zur Zeit wohl ein "Unwort", aber gemeint ist mein Kampf mit mir und den blühenden Gräsern. Bei meinem mentalen Training werde ich sehr stark von Hanno unterstützt, aber gegen die Gräser ist kein Kraut gewachsen. Seit drei Jahren hindern die mich an meiner sportlichen Entwicklung, aber meine Strategie, die Allergie einfach zu ignorieren, scheint auf zu gehen. Die Medikamente haben bei mir wie Schlafmittel gewirkt, darum habe ich sie schlicht in der Packung gelassen. Trotzdem wirke ich immer müde, weil meine Augen tränen, und tatsächlich kann ich ohne Probleme 12 Stunden am Stück schlafen. Auch einer der Gründe, dass ich auf bernismatrix etwas schreibfaul bin. Zu jeder Trainingseinheit muss ich mich aufraffen - oder aufraffen lassen, Petra und Hanno sei Dank - dann aber kann ich mit meiner Entwicklung zufrieden sein.

Was Tapering bedeutet, werde ich in den nächsten Tagen in der FAQ-Matrix erklären. Wieder stehe ich vor dem Problem, dass ich keine sinnvolle wörtliche Übersetzung kenne. Jedenfalls wollte ich erst vor dem IRONMAN tapern, und Moritzburg aus dem Training machen. Aus lauter Trainingszufriedenheit habe ich aber nun entschlossen, mich an den 3:09h von meinem letzten Start zu messen. Ein bisschen Ruhe tut meinem Körper sicher auch gut. Zum einen weiß ich nicht, was die Allergie mit mir macht, zum anderen bin ich ohne Substanz in die Vorbereitung gegangen, und das merke ich an den richtig langen Lauf- und Radeinheiten.

Bei den kürzeren Einheiten sieht es schon besser aus: 10km GA1-Tempo unter 54min. und für die 1,7km bin ich keine 43min. im Wasser gewesen - für mich ein gutes Tempo. Und einen Halbmarathon unter 2h dürfte nun auch kein Problem mehr sein…


Verkoppler

20. Mai 2017, Bernhard - Training

Unwetter

Als ich mit Hanno die heutige Trainingseinheit bespreche, wollte er sicherheitshalber nur laufen gehen. Ok, es war Regen angesagt, teilweise gab es Unwetterwarnungen. Das gilt natürlich nicht, wenn Hanno und ich gemeinsam trainieren - da ist gutes Wetter! Na ja, so war es dann auch! Die Sonne hat uns über die gesamte Einheit begleitet, wenig Wind und überhaupt kein Niederschlag.

Einfach nur ausdauernd trainieren ist heute nicht so meine Sache, ich gehe es auf dem Rad insgesamt etwas schneller an, aber variiere das Tempo. Bestimmt nicht sehr befriedigend für Hanno, aber besser als sonst.

Dafür habe ich so ein bisschen Slapstick gemacht: Ich kann nicht freihändig fahren. Deshalb übe ich immer die Nahrungsaufnahme. Früher war das ein Gel, jetzt ist der Inhalt der Kohlehydrat-Packs flüssig. Das war schon bei der letzten Radtour ein Problem. Heute habe ich das Pack richtig gehalten, aber als es offen war, hat mich was erschreckt, ich drücke reflexartig zu, die eine Hälfte ging in die Nase und die andere über die Hände und übers Rad. Alles klebt…

Nach fast 60km mache ich eine Wechselsimulation Rad->Laufen. Klappt schon ganz gut.

Dann geht es auf die Laufstrecke. Unterwegs hatte ich Bauchschmerzen, was mich etwas Zeit in einer Hecke gekostet hat. Auch sonst war ich nicht besonders schnell. Also am Schluss habe ich, sehr zur Freude von Hanno, alle meine Kraft zusammen genommen, und versucht, mein zukünftiges Renntempo zu laufen.

Ein schönes Koppeltraining bei schönem Wetter – Super!


Doppelbelastung

14. Mai 2017, Bernhard - Training

Kraft

Heisa, was für ein Tag! Heute Morgen hatte ich noch Dienst, dann schnell nach Hause und dann…

Als ich angekommen bin, habe ich erst mal Stress gemacht, weil ich noch was Richtiges essen wollte. Ich tue das gerne min. 1h bevor ich trainiere. Hat nicht ganz geklappt, aber 45min. konnte ich verdauen. Eigentlich liefen die Vorbereitungen dann ganz normal, aber unter der Woche mit Radschwerpunkt hatte ich … wie soll ich’s sagen… also auf meiner Sitzfläche… halt alles wund. Das musste ich noch versorgen.

Ich war nicht nur pünktlich fertig, sondern Hanno auch pünktlich bei mir. Ich hatte nur den Plan, über drei Stunden Rad zu fahren, und war froh, dass Hanno die Streckenführung übernommen hat. Hat er wieder toll gemacht, hat mich gezogen und zum Durchhalten gebracht. Diesmal hat er mit mir aber auch ein paar Technikübungen gemacht. Rund 3,5h und 85km bei schönstem Wetter - Super. Darüber hinaus hat Hanno eine Tour mit mir gemacht, wo wir verkehrsbedingt hintereinandergefahren sind, aber den größten Teil konnten wir kommunikationsfreundlich neben einander fahren.

Mit Schmerzen im Hintern und Problemen beim Kurvengehen räume ich meine Radsachen weg, und schlüpfe in die Laufklamotten.

Das Wetter ist immer noch sensationell, als ich mich auf die geplante 8km-Strecke mache. Natürlich fällt es meinen Beinen schwer, aber "wat mutt, dat mutt"! Ich hatte ja Probleme, meine Trainingseinheiten durch zu ziehen, hatte mich vor ein paar Stunden noch mit Hanno darüber unterhalten. Das erste Mal gehe ich ohne Substanz in die Wettkampfvorbereitung - ich hatte ja nach einer Sportpause letztes Jahr mit einem Neuaufbau begonnen. Bei km3 habe ich mir eine Abkürzung ausgedacht, habe mich aber schnell besonnen, und den "richtigen" Plan umgesetzt! 8km, 46min.

Zuhause ziehe ich mir trockene Sachen an, trinke jede Menge zur Regeneration und … schlafe auf dem Sofa ein. Tja, ich habe auch eine Menge Kraft investiert.

Als ich wieder wach werde, sehe ich in der Tageschau das Ergebnis der Wahlen in NRW - Frau Kraft hat auch viel investiert, aber bei Ihr war es umsonst.


Badehose und Fahrrad

01. Mai 2017, Bernhard - Training

Berni gibt Gas

Ja, ja, ich habe heute wieder mal zwei Trainingseinheiten gemacht.

Ursprünglich sollte die schwere Schwimmeinheit am Mittwoch sein, was wegen eines Stromausfalls nicht möglich war. In meinem Kampf gegen schwache Trainingsdisziplin, habe ich Petra eingespannt. Zwei Stunden Muckibude auf dem Ergometer – wird Zeit für mein Rennrad.

Na gut, dann am Donnerstag die schwere Schwimmeinheit! Gleich nach dem Dienst! Während des Dienstes bin ich viel rumgelaufen, und konnte wenig trinken. Vor dem Stadionbad musste ich noch was hinter dem Aegi abgeben. Auf dem Weg habe ich mir noch ein belegtes Brötchen reingeschoben. Ich bin dann schon aufgewärmt im Stadionbad angekommen.

Im Becken ging es dann richtig gut ab. Die ersten tausend Meter waren problemlos, aber dann hat der Krampfmeister eingegriffen. Nach weiteren 400m war Ende. Mein kompletter rechter Oberschenkel war dicht. Ich musste aus dem Wasser, zwei Bademeister versuchen mir zu helfen, dann gehe Ich gaaaanz langsam Schritt für Schritt unter die Duschen.

Freitag und Samstag waren wegen anderer Gründe Trainingsfrei. Dafür dann heute…

Mein Tag fing damit an, dass ich um 6 Uhr völlig grundlos wach werde! Vor Schreck beiss ich mir auf die Zunge – tut immer noch weh! Ich schlafe dann noch etwas, dann Frühstück, und jede Menge trinken! Dann ab ins Stadionbad. Ich will diese schwere Einheit unbedingt gemacht haben!

Ich mache es kurz: Erledigt! Ich komme mit müden Armen und etwas Nackenbeschwerden aus dem Wasser. Dann kommt eine Ess- und Trinkpause, dann ziehe ich mich um und warte auf Hanno.

Hanno macht in der zweiten Trainingseinheit meinen Radcoach. Im Trainingsplan stehen lockere 2,5h Rad fahren. Ich bin mir nicht ganz sicher wie es wird. Es geht schon gut los. Meine erste Einheit auf meinem Rennrad macht richtig Spaß. Das Wetter auch! Nach einer Stunde muss Hanno was los werden. Ich nutze die Zeit, und trinke was. Danach habe ich Probleme im Unterbauch. Das stört! Nach weiteren Kilometer merke ich, dass der Sattel seine Spuren im Schritt hinterlassen hat. Danach tue ich mich schwer, obwohl die Beine noch gut zu gebrauchen sind. Mit dem Sitzen kann ich mich quälen, aber meine Blähungen sind total doof. Trotzdem schaffe ich die 2,5h, die Hanno genau ausgetimet hat.

Zu Hause beseitige ich die Trainingsspuren, trinke und esse was, und setze mich vor den Fernseher. Als ich die Ergebnisse der Wahl in Schleswig-Holstein sehe, lösen sich auch meine Unterbauchprobleme in Luft auf...


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