7. Volkslauf um den Altwarmbüchener See am 02.03.2008

Zu einen der ersten Frühjahrs-Volksläufe gehört seit Jahren nun schon der Lauf um den Altwarmbüchener See. In den letzten Jahren musste immer mit kalten Temperaturen und Schnee gerechnet werden, in diesem Jahr war es der Orkantief „Emma“, bei Temperaturen um 10 Grad.

Für mich war es der erste Wettkampf in 2008 und auch gleichzeitig meine Premiere bei dieser Laufveranstaltung.
Obwohl ich mir am Sonntagfrüh noch nicht sicher war, ob ich starten werde, der Blick gen Himmel verhieß nichts Gutes. Auf der Web Seite vom Lauftreff Altwarmbüchen stand nichts, dass die Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen wäre.

Die letzten Tage hatte es heftig geregnet und  „Emma“hatte auch gewütet, aber dem Veranstalter kann man immer vertrauen.

Die verschiedenenLäufe fanden trotz aller Widrigkeiten statt und am Ende war es eine gut organisierte Veranstaltung.
Es öffnete sich ein Regenfenster und ich hatte die Hoffnung, dass es auch so bleiben würde. Denn ich bin bekennende Schönwetter Läuferin.

Gegen halb zehn starteten wir Richtung Altwarmbüchener See, dort mussten wir auf dem Parkplatz eine Ehrenrunde drehen, ehe wir ein Plätzchen fanden. Zu meiner Überraschung hatten sich viele LäuferInnen eingefunden und sich nicht durch das Wetter abschrecken lassen.
Im nahe gelegenen Klubhausdes Wassersportvereins Altwarmbüchen wurden die Startunterlagen ausgehändigt, gegen Zahlung der Startgebühr von Euro 4,00. Per Post bzw. Online war die Anmeldung ebenfalls möglich. Ich hatte einige Tage zuvor beschlossen per Internet für den Hauptlauf über 10980 m zu melden.
Eine knappe Viertelstunde vor dem Start hatte ich die Startnummer in der Hand und es war immer noch trocken.

Nachmeldungen waren auch noch möglich und diese Chance nutzte Mattias, ich freute mich natürlich einen Spargelsprinter hier zu treffen. Auch andere bekannte Gesichter sahen wir.

Die Veranstaltung begann 9:00 mit den Walkern und Nordic Walkern.

Der Haupt-Lauf über 3 Runden startete   10:15.
Eine Runde ist 3.660 m lang, bereits vor dem Start bekamen alle die Info, dass ca. 1 km nach dem Start, das Wasser über die Ufer getreten und somit Fußbäder unvermeidbar seien.

Die Organisatoren hatten extra einen Holzsteg anfertigen lassen, der uns trockenen Fußes über die ganze Seerunde bringen sollte, aber der Steg war etwas zu kurz und so mussten wir alle dreimal durch die Riesenpfütze.

Der Lauf über 3 Runden war der laufstärkste mit 143 Startern und Starterinnen, im Vorfeld hatten sich 189 angemeldet, aber einige ließen sich dann durch das nicht so tolle Laufwetter abschrecken. Auch bei den anderen Läufen starteten weniger als sich im Vorfeld angemeldet hatten, so dass in diesem Jahr kein Teilnehmerrekord verzeichnet werden konnte.

Bevor es zum Start ging, lief ich mich ein wenig ein, das Wetter war zwar nun von oben trocken, aber trotzdem fühlte ich mich nicht wirklich frisch.

Der Start befand sich direkt am Bootsanleger und pünktlich 10:15 wurden wir auf die Strecke geschickt. Relativ schnell zog sich das Feld lang und so gab es auch keine Probleme als es nach 1 km über den Steg ging, wo man einzeln hinter einander laufen musste.

Knöcheltief musstenwir durch das Wasser, aber ich glaube wir hatten alle kein Problem damit, es war ehr Spaß. Vor allem ein Fotograf war bemüht gute Fotos von unseren akrobatischen Fähigkeiten zu machen. Die restliche Strecke waren Waldwege, die gut zu laufen waren. Die einzelnen Runden waren farblich mit den km Ständen gekennzeichnet, so hatte man immer einen guten Überblick, wie viel km man noch vor sich hat.

Ich versuchte locker zu laufen, da ich nach einer Laufzwangspause erst wieder Mitte Januar mit dem Training begonnen hatte und mein großes Ziel der Hamburg Marathon am 27.April ist.

Ich versuchte im HF Bereich von 150-165 zu laufen, dies sind ca. 90-95%. Das klappte relativ gut und in der letzten Runde konnte ich noch ein bisschen zulegen. So war ich für einen anderen Läufer der Pacemaker, der mich im Endspurt noch überholte, mir im Ziel dann aber fürs „Ziehen“ dankte.

Ich war am Ende zufrieden, da ich mein Ziel unter 50 Minuten zu laufen, knapp erreichte mit 49:58:99, womit ich 6 schnellste Frau von 33 wurde.

Matthias sah ich dann wieder im Ziel, er belegte den 12.Platz mit einer tollen Zeit von 42:41:56.

Bei einem heißen Becher Tee wurde der Lauf gleich analysiert und auch das Burgdorfer Urgestein Günther Gisbert trafen wir. Er plante diesmal seinen Start nur über die 2 Runden. Er erzählte uns, dass er auch in vergangenen Jahren auch alle drei Läufe mitmachte.
Da kann man nur den Hut vor der Leistung ziehen.

Im Anschluss fand für den Läufernachwuchs ein Lauf über 1600 m statt, sowie später noch Läufe über 1 Runde bzw. 2 Runden.
Da es dann allerdings wieder leicht anfing zu nieseln, sind wir bald nach Hause gefahren.

Die Organisatoren, speziell der Lauftreff Altwarmbüchen hatte sich viel Mühe gegeben und dies fand ich sehr ansprechend. Den Lauf werde ich zukünftig in meinen Jahresplan mit einbeziehen.

Mit diesem Beitrag auf unserer Web Seite konnte ich hoffentlich ein wenig Werbung für diese toll organisierte Laufveranstaltung machen, so dass im nächsten Jahr vielleicht ein paar mehr Spargelsprinter am Start sind.

Hier noch ein bisschen Statistik:
3 Runden 10980m
Platz Name Platz AK Zeit
12 Dörr, Matthias 2 42:41:56
48 Eichenauer, Beate 3 49:58:99


Eure Beate Eichenauer

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